Diagnose

Der Tierarzt wird zunächst das Tier abtasten. Schmerzhafte Reaktionen im Blasenbereich können bereits auf eine Entzündung hindeuten, die von einem Harnstein ausgehen kann. Eine Differenzialdiagnose kann aber nur eine Radioskopie in Form einer Röntgenaufnahme oder eine Sonografie (Ultraschalluntersuchung) bieten, um den Verdacht abzusichern.

Harnsteine sind auf einem Röntgenbild von der Seite mit dem bloßen Auge als helle, rundliche Form deutlich erkennbar und lassen sich gut von einer normalen Blasenentzündung unterscheiden. Bestehen Sie im Zweifelsfall auf eine solche Diagnose. Fehldiagnosen sind ansonsten nicht ausgeschlossen und führen zum unnötigen Leiden des Tieres!

Lassen Sie sich Röntgenbilder ruhig mitgeben. Vor Allem dann, wenn Sie sich eine zweite Meinung zur weiteren Behandlung einholen möchten.

Ein Harnstein ist eine nicht zu unterschätzende Erkrankung. Wird ein solcher Stein diagnostiziert, muss regelmäßig geprüft werden, ob das Tier noch in der Lage ist Urin abzusetzen.

Hinweis

Eine Verkeilung des Steins mit einem Rückstau von Urin oder Harn ist eine lebensbedrohliche Situation, die im schlimmsten Falle bei Nichtbehandlung zu einer Blutvergiftung oder dem Platzen der Harnblase führen kann!